Ein Wort für Dich

 

 

Die taubblinde amerikanische Schriftstellerin Helen Keller
wurde einmal gefragt ob sie sich etwas Schlimmeres als ihr
eigenes Schicksal vorstellen könne.
Sie bejahte diese Frage und
antwortete wie folgt: „Schlimmer als blind zu sein, ist nur noch eines:
sehen zu können und dennoch keine Vision zu haben.“
An zahlreichen Stellen (wie zum Beispiel Jeremia 1,11) stellt Gott uns eine herausfordernde Frage: „Was siehst Du?“
 
Was siehst Du? Oder lass mich die Frage anders formulieren:
Wovon träumst Du?
Wie sieht Dein Traum von Gemeinde aus?
Ein Bild, einen Traum von Gemeinde zu haben ist von enormer Bedeutung.
Nicht umsonst heißt es beispielsweise in Sprüche 29,18, dass ein Volk ohne Vision zugrunde geht.
Was für einer Zukunft sehen wir als Ecclesia Darmstadt entgegen?

 
Wenn Du mich fragst, was für eine Art von Gemeinde ich sehe, kommt mir unter anderem folgendes in den Sinn: Ich träume von einer Gemeinde für alle Generationen.
Wenn wir uns mit der Frage beschäftigen wie Gemeinde aussehen sollte, kommen wir am Urheber der Gemeinde, an Gott selbst, nicht vorbei. Denn als Gemeinde, sind wir dazu berufen ihn zu repräsentieren.
 
Und genau dieser Gott wird uns in einem der ersten Bücher der Bibel als der „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ (2. Mose 3,15) vorgestellt - als ein Gott verschiedener Generationen. Unser Gott ist ein Gott der Generationen. Und sein Herzschlag ist es, dass seine Gemeinde genau das widerspiegelt.

Auch in Psalm 78 wird dieses Anliegen Gottes mehr als deutlich: jede Generation ist dazu berufen, der nächsten Gottes Treue zu verkünden - denn unser Gott ist ein Gott der Generationen. Du möchtest wissen, wovon ich träume?

Ich träume von einer Gemeinde, die verinnerlicht hat, dass unser Gott ein Gott der Generationen ist. Ich träume von einer Gemeinde, die stets darum bemüht ist, das zeitlose Evangelium Christi mit der Lebenswirklichkeit von Menschen im 21. Jahrhundert in Verbindung zu bringen.

Ich träume von einer Gemeinde, gefüllt von jungen Menschen, einem Ort, an dem Rettung erfahrbar wird und Gottes Vergebung Leben für immer verändert.

Ich träume von einer Gemeinde, die der nächsten Generation Raum gibt, sich zu entwickeln und in all das hineinzuwachsen, was Gott für sie bereithält.

Ich träume von all dem und bin überzeugt, dass es sich hierbei um mehr als einen menschlichen Traum handelt. Ich bin vielmehr der festen Überzeugung, dass dieser Traum dem Herzen Gottes entspringt!
 
Joel Darko

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